Mit Bienen blüht das Leben

Bei der wichtigen Arbeit für uns Menschen können wir die fleißigen Bienen unterstützen, in dem wir für Bienen-freundliche Gärten sorgen.  Im Rahmen der Aktion „Jetzt Bienen füttern“ hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine Broschüre mit Informationen zu Bienen-freundlichen Pflanzen für Balkon und Gärten veröffentlicht. Zum Herunterladen der Broschüre mit allen Bienenfreundlichen Pflanzen schalten wir den folgenden Link www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Broschueren/Bienenlexikon.pdf?__blob=publicationFile

Weltweit werden etwa 80 Prozent aller Blütenpflanzen von Insekten bestäubt. Von diesen wiederum etwa 85 Prozent von Honigbienen. Bei Obstbäumen sind es sogar 90 Prozent der Blüten, die von Honigbienen besucht werden. Die Liste der Blütenpflanzen, die von Honigbienen bestäubt werden, umfasst somit etwa 170.000 Arten. Die Anzahl der Blütenpflanzen-Spezies, die auf die Honigbienen angewiesen sind und denen es ohne Honigbienenbesuche erkennbar schlecht ginge, wird auf etwa 40.000 Arten geschätzt. Und dieses Blütenmeer wird in Europa und Afrika von nur einer einzigen Honigbienenart, der Westlichen Honigbiene (Apis mellifera) bestäubt, die für die meisten Blütenpflanzen unverzichtbar ist. Bienen leisten somit eine entscheidende Dienstleistung für unser Ökosytem. Ohne ihre Bestäubungsarbeit müsste der Mensch auf etwa ein Drittel der Nutzpflanzen in seiner Ernährung verzichten. Das ist wahrlich ein Schreckensszenario, denn gerade Obst und Gemüse sorgen mit Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen für eine ausgewogene Ernährung. Zum Beispiel Äpfel, Nüsse, Avocados, Sojabohnen, Spargel, Broccoli, Sellerie, Kürbisse und Gurken dürften ohne Bienen rar werden. Genauso wie Zitrusfrüchte, Pfirsiche, Kiwis, Kirschen, Blau- und Erdbeeren und verschiedene Melonensorten, die ebenfalls auf die Befruchtung der fliegenden Arbeiter angewiesen sind. Damit hört es jedoch nicht auf, denn diese Pflanzen sind selbst nur ein Teil der großen Nahrungskette: Ihre Früchte dienen auch Vögeln und Kleinsäugern als Nahrung, die wiederum von anderen größeren Tieren gefressen werden – und diese dienen dem Menschen zum Teil als Fleisch- und Milchquelle. Quelle: http://www.bee-careful.com

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